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RektorInnenkonferenz behindert Wirtschaftswachstum

erstellt von Markus Hauser zuletzt verändert: 01.08.2007 23:20

Die unabhängigen Fachschaftslisten Österreichs (FLÖ) wundern sich über die realitätsfremde Forderung von Rektor Badelt nach einer Beschränkung des Master-Zuganges an den Universitäten.

Fast genau so oft wie die Forderung der RektorInnenkonferenz nach Zugangsbeschränkungen
an den österreichischen Universitäten, hört man von der Wirtschaftskammer und der
Industriellenvereinigung die mehr als eindringliche Warnung, dass für die österreichische
Wirtschaft zu wenig hochqualifizierte Arbeitskräfte verfügbar sind. Aus diesem Grund stellt
sich für die unabhängigen Fachschaftslisten Österreichs die Frage nach den Beweggründen
für eine solche Forderung der RektorInnenkonferenz.
„Offenbar zählen für die österreichischen RektorInnen kurzfristige Budgetargumente mehr
als die Absicherung und Weiterentwicklung des österreichischen Wirtschaftsstandortes“,
bemerkt Hartwig Brandl, FLÖ-Bundessprecher.
„Nun ist die österreichische Bundesregierung gefordert, die Finanzierung der österreichischen
Universitäten abzusichern“, stellt Daniel Gunzer, Vorsitzender der ÖH an der Uni Klagenfurt
fest.
Die unabhängigen Fachschaftslisten Österreichs fordern die RektorInnenkonferenz auf, nicht
länger die Augen vor der Wirklichkeit zu verschließen und alle Vorschläge zu unterlassen,
die eindeutig dem Bologna-Gedanken widersprechen. „Es kann keine Lösung sein, dass nur
jene Studierenden, die an der gleichen Universität einen Bachelor abgeschlossen haben,
auch ein Masterstudium an dieser Universität absolvieren können“, schließt Hartwig Brandl.


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